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Akupunktur

Welche Erkrankungen lassen sich mit Akupunktur behandeln?
Auszug aus den Empfehlungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) für eine Akupunkturbehandlung:



Vorteile der Akupunktur

Die Akupunktur ist bei sachgemäßer Anwendung praktisch nebenwirkungsfrei. Eine besonders schmerzfreie Therapie ermöglichen speziell geschliffene Akupunktur-Einmal-Nadeln. Die Übertragung von Krankheiten ist hierdurch ausgeschlossen.


Was können Sie selbst zum Erfolg der Behandlung beitragen

Achten Sie darauf, daß Sie bei der Behandlung entspannt liegen oder sitzen. Lenken Sie sich während der Behandlung nicht ab. Konzentrieren Sie sich auf das typische De Qi Gefühl der Akupunktur (Wärme und leichter Druck). Vielleicht gelingt es Ihnen, den durch die Akupunktur angeregten Energiefluß in Ihrem Körper zu spüren. Auch wenn Sie nach einer Behandlung plötzlich und unerwartet beschwerdefrei sein sollten - schonen Sie sich noch unbedingt. Vermeiden Sie, Ihre Beschwerden zu provozieren. Während und nach einer Akupunkturbehandlung heilt Ihr Körper - gönnen Sie ihm hierfür Zeit und Ruhe!


Dauer und Art der Behandlung

Eine Akupunktursitzung dauert meistens ca. 20 Minuten. Eine Behandlungsserie umfaßt 10-15 Sitzungen. Sonderformen sind die Ohrakupunktur oder die Neuroakupunktur.


Behandlungskosten, Erstattung

Wird die Akupunktur von einem ausgebildeten Arzt zur Schmerztherapie der Lendenwirbelsäule und der Kniegelenke bei chronischen Erkrankungen eingesetzt, werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen zusätzlich zu den oben genannten Indikationen der gesetzlichen Krankenkassen weitere Indikationen.


Akupunktur heilt

Akupunktur nimmt den Schmerz - Akupunktur ist eine der faszinierendsten Heilweisen, die menschliche Weisheit je hervorgebracht hat.


Herkunft und Geschichte

Die Akupunktur wurzelt in dem 4000 Jahre alten Erfahrungsschatz chinesischer Ärzte. Erstmalig wurden in dem berühmten Buch "Huang Di Nei Jing" (ca. 300 a.C.) die Weisheiten dieser Heilkunst dokumentiert. Heute bereichert die Akupunktur über alle kulturelle Grenzen hinweg die Heilungsmöglichkeiten auch der "westlichen Medizin".


Akupunktur heute

Seit 1979 empfehlen Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Akupunkturtherapie offiziell bei über 40 Krankheiten. Allein in der westlichen Welt setzen über 400.000 Ärzte die Akupunktur ein. In der Schmerztherapie und für die Heilung chronischer Erkrankungen ist die Akupunktur unverzichtbar geworden.


Wirkungsweise

Modernste Forschungsergebnisse belegen die Wirkungsamkeit der Akupunktur.
Schmerzlinderung

Die feinen Akupunkturreize hemmen bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung des Schmerzreizes zum Gehirn. Gehirnzentren produzieren nach der Akupunktur psychisch ausgleichende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone (Endorphine, Dynorphin, Enkephalin, ACTH u.a.)

Heilung

Nach neuesten Erkenntnissen fördert die Akupunktur über immunologische Mechanismen (Zytokine, Wachstumsfaktoren) die Regeneration geschädigter Gewebe.

Akupunktur - was leistet sie?

Die Vorstellung, dass man über die Behandlung der Körperoberfläche, sei es mit Nadeln, Schröpfköpfen oder Brennkegeln auf die Vorgänge im Körperinneren einwirken kann, ist so alt wie die Menschheit.

In China hat man diese Heilmethode durch ständige Beobachtung der Wirkungen über mehr als 3000 Jahre perfektioniert. In den letzten Jahrzehnten wurden die verschiedenen Techniken der traditionellen chinesischen Medizin zunehmend auch in der westlichen Kultur geschätzt. In vielen Studien ist die Wirksankeit, insbesondere der Akupunktur, bewiesen worden. Ansatzweise wurden auch die Mechanismen der Wirkung erforscht, hier insbesondere die Freisetzung von Endorphinen, Monoaminen und anderen körpereigenen Stoffen.

Über derartige Mechanismen kann der erfahrene Akupunkteur Schmerzen lindern und Heilungsprozesse in Gang setzen. Nach chinesischer Theorie bringt er den Körper in ein energetisches Gleichgewicht. Somit ist die Akupunktur keine reine Schmerzbehandlung mit nur kurzfristiger Wirkung, wie vielfach angenommen. Sie ist nicht nur bei Schmerzen des Bewegungapparates, Kopfschmerzen und Migräne hervorragend wirksam, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen wie Neurodermitis, Allergien, Schlafstörungen, Nervosität, etc.

Ein entscheidender Vorteil der Akupunktur ist, dass sie fast keine Nebenwirkungen erzeugt. Dies ist insbesondere für magenempfindliche Patienten, Allergiker, Marcumarpatienten und Diabetiker von Bedeutung. Mit sogenannten schulmedizinischen Mitteln kann man ihnen nur eingeschränkt helfen. Oft kann nur der Verbrauch von Schmerzmitteln, aber auch von Cortison, durch eine Akupunkturbehandlung eindeutig gesenkt werden.



Akupunktur - wann ist sie wieder möglich?

Nach einem zögerlichen Beginn hat sich die Akupunkturtherapie in den letzten Jahren in ihrer Anerkennung bei den Patienten immer mehr durchgesetzt. Immer öfter entscheiden sich Patienten aufgrund der weitgehenden Nebenwirkungsfreiheit für diese Therapieform.

Wenn der Schmerz durch herkömmliche Behandlungen nicht kontrolliert werden kann, schätzen insbesondere solche Patienten, die sehr anfällig sind (Diabetiker, Allergiker und Marcumarpatienten) diese Therapieform.



Noch mehr Informationen über Akupunktur erfahren Sie unter: www.forschungsgruppe-akupunktur.de



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  • Praxis Dr. Happe · Westfalenstraße 132 · 48165 Münster · Tel. (02501) 1 60 60 / 1 60 69 · Direktdurchwahl für Akupunktur und Therapie: Tel. (02501) 9 28 94 42