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Osteoporose

Knochenschwund effektiv behandeln
In Deutschland leiden ca. 10 Millionen Menschen an Osteoporose
(= Knochenschwund), jede dritte Frau nach den Wechseljahren erkrankt daran. Aber auch Männer können an Osteoporose erkranken. Da die Osteoporose eine langsam fortschreitende allgemeine Verminderung der Knochensubstanz ist, die ab einem gewissen Grad mit einem deutlich erhöhten Risiko zur Erleidung eines Knochenbruches einhergeht, ist das frühzeitige Erkennen der Osteoporose oder deren Vorstadium sehr wichtig.

Als Risikofaktoren für das Auftreten von Osteoporose sind zu nennen: höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht, weiße oder asiatische Herkunft, zierlicher Körperbau, frühes Einsetzen der Wechseljahre, Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen, Osteoporose in der Familie, verminderte Knochenentwicklung in der Jugend (z.B. durch Mangelernährung), Alkoholmißbrauch, Rauchen, geringe körperliche Bewegung, längere Cortisonbehandlung.

Durch Abnahme der Knochensubstanz mit verschlechterter Knochenstruktur geht ein deutlich erhöhtes Risiko zum Erleiden eines Knochenbruches einher, welches sich akut durch Erleiden eines Bruches (Schenkelhals-, Unterarm-, Wirbelbruch oder andere) äußern kann oder auch schleichend in Form eines langsamen Ineinandersinkens von Wirbelkörpern.



Typische Zeichen einer Osteoporose können daher neben dem Auftreten der o.g. Brüche auch chronische, zum Teil im Schub verlaufende Rückenschmerzen sein, das Auftreten einer vermehrten Rundung der Wirbelsäule („Witwenbuckel“), Abnahme der Körpergröße, Kraftverlust in Armen und Beinen mit Gangunsicherheit.

Wir unterstützen das "Kuratorium Knochengesundheit e.V."
www.kuratorium-knochengesundheit.de
Tel. 0 90 01 / 85 45 25 (25 Cent/Min)

Durch eine gezielte Befragung des Patienten unter Einbeziehung der Risikofaktoren, einer körperlichen Untersuchung und Röntgenuntersuchung in Kombination mit einem geeigneten Verfahren zur Knochendichtemessung kann so für jeden Patienten das individuelle Risiko bestimmt werden und ggf. eine entsprechende frühzeitige und sichere Therapie eingeleitet und überwacht werden. In unserer Praxis wird hierzu dem Patienten neben dem normalen Röntgenbild ein hochmodernes, sicheres und komfortables Verfahren (Messung mittels DPX an der Wirbelsäule und den Hüften/BRAVO, Firma Lunar GE) zur Knochendichtemessung angeboten.


Sollte bei einem Patienten eine Osteoporose oder deren Vorstadium gemessen werden, stehen uns seit einiger Zeit eine Vielzahl von erprobten und gut verträglichen Behandlungsverfahren zur Verfügung, um den Knochenverlust aufzuhalten oder sogar neuen Knochenmasse wieder aufzubauen. Neben der körperlichen Aktivität ist die Einnahme von Kalzium unverzichtbare Basis einer jeden Behandlung und ebenfalls zur Vorbeugung höchst sinnvoll. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann noch Vitamin D, ein Fluoridpräparat, ein Hormonpräparat oder ein sog. Bisphosphonat notwendig sein. Sollten Sie Fragen zum Thema Osteoporose haben oder aber an einer Knochendichtemessung interessiert sein, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam.




Praxis Dr. Happe · Westfalenstraße 132 · 48165 Münster · Tel. (02501) 1 60 60 / 1 60 69 · Direktdurchwahl für Akupunktur und Therapie: Tel. (02501) 9 28 94 42